Süsse Labortechnik – Ihr Partner für Labor und Pathologie

Ein Familienunternehmen in Gudensberg, 20 Menschen stark, seit über 125 Jahren im Labor zu Hause.

Seit 1901 kommt die Probe an.

Süsse Labortechnik beliefert Labore, Pathologien und Institute mit dem, was dort jeden Tag gebraucht wird: Proben- und Versandgefäße, Objektträger und Deckgläser, Sicherheitsverpackungen für den Transport diagnostischer Proben, Verbrauchsmaterial und Laborausstattung. Wir entwickeln und produzieren einen großen Teil davon selbst – in Gudensberg bei Kassel.

Was uns von einem Versandhaus unterscheidet, ist die Größe: 20 Menschen, die ihre Kunden kennen. Sie erreichen bei uns keine Warteschleife, sondern die Person, die Ihre Bestellung bearbeitet.

Worauf Sie sich verlassen können

Aus über 125 Jahren Firmengeschichte halten wir vier Dinge fest, die sich in dieser Zeit nicht geändert haben:

  • Qualität zu einem fairen Preis
  • flexible Kundenbetreuung
  • persönliche Beratung und kompetenter Service im Innen- und Außendienst
  • unser Ziel: stetige Steigerung der Kundenzufriedenheit

Ein Familienunternehmen in zweiter Generation

1986 übernahm Fred Krollpfeiffer sen. das Unternehmen. 2014 übergab er es an seine Tochter Sandra Krollpfeiffer und seinen Sohn Fred Krollpfeiffer jr., die es heute gemeinsam führen. Entschieden wird hier am Standort – und meistens am selben Tag.

Unsere Geschichte

Die Firmengeschichte ist zugleich die Geschichte einer einzigen Aufgabe: eine Probe so zu verpacken, dass sie ankommt. Was 1917 ein Glasröhrchen mit Korken in einer Holzkiste war, ist heute eine BAM-zertifizierte Sicherheitsverpackung.

1901 – Der Anfang

Gründung als neue Abteilung Labortechnik bei Wachenfeld & Schwarzschild durch den „Königlichen Kaufmann" Heinrich Süsse.

1910 – Über Kassel hinaus

Süsse wird Lieferant und Partner der bedeutenden Universitäten, Hygieneinstitute und Medizinaluntersuchungsämter. Zwei neue Niederlassungen entstehen in Berlin und Breslau. Gemeinsam mit Universitäten entsteht das klassische „Versandgefäß für menschliche Untersuchungen".

1917 – Die Probe geht auf die Post

Kooperationspartnerschaft mit der Deutschen Reichspost für den Versand von medizinischem Untersuchungsgut. Das komplette Versandsystem besteht zu dieser Zeit aus einem Probengefäß aus Glas mit Korken, einer Schutzhülle aus Leichtmetall und einer stabilen Holzbox.

1939 bis 1952 – Süsse und Schmidt KG

1939 firmiert das Unternehmen offiziell als „Süsse und Schmidt KG". 1952 übernimmt Sohn Erich Süsse, mit Stammsitz in Kassel und Zweigniederlassung in München. Zum traditionellen Fachbereich „Versandgefäße – Laborbedarf – Laborgeräte" tritt der Fachbereich „Metall", unter anderem mit der Produktion des „Dampftopfes nach Koch".

1986 – Vom Glas zum Kunststoff

Fred Krollpfeiffer übernimmt die Firma und stellt früh die Weichen für die Produktion von Kunststoffartikeln. Das klassische Versandsystem aus Glasröhrchen, Metallhülle und Holzkiste wird komplett aus Kunststoff gefertigt: Schutzgefäße in Norm- und Sondergrößen nach DIN EN 829, mit den passenden Probengefäßen.

2003 – Die Süsse Post Box

Neue Postbestimmungen für den Versand ansteckungsgefährlicher Stoffe als Brief führen zur Entwicklung der Süsse Post Box: einer BAM-zertifizierten Sicherheitsverpackung für diagnostische Proben und biologische Stoffe der Klasse 6.2 (UN 3373), nach Verpackungsanweisung P650 – zugelassen für Straße, Schiene und Luft.

2004 – Objektträger und Deckgläser

Der Bereich Glas wächst um die Produktion von Objektträgern und Deckgläsern. Er wird seither kontinuierlich erweitert und ist bis heute fester Bestandteil des Portfolios.

2006 – Ein System, drei Größen

Die Süsse Post Box gibt es in drei Ausführungen und Größen. Damit ist das komplette System für den Versand medizinischen Untersuchungsguts – Proben- und Schutzgefäß aus Kunststoff plus Sicherheitsverpackung – eines unserer Hauptprodukte.

2010 – 3.000 m² Dach werden zum Kraftwerk

Auf dem kompletten Gebäudedach entsteht eine Photovoltaikanlage. Der Anfang einer Linie, die bis heute läuft.

2014 – Die nächste Generation

Fred Krollpfeiffer sen. zieht sich aus dem aktiven Geschäft zurück und übergibt das Unternehmen an Sandra Krollpfeiffer und Fred Krollpfeiffer jr.

2016 bis 2020 – Mehr Sortiment, mehr Automatisierung

2016 nimmt eine vollautomatische Formalin-Abfüllanlage den Betrieb auf, für die hohe Nachfrage aus Histologie und Pathologie. 2018 wächst das Gefahrgut-Sortiment: die Süsse Postbox UN 3373 kommt in vielen weiteren Größen. 2020 erreicht die Sortimentserweiterung einen Höhepunkt – rund 2.000 neue Produkte, darunter die Produktlinie „Liquid Transport Swabs", für die wir das Alleinvertriebsrecht in Deutschland halten.

2021 bis 2023 – Nachhaltigkeit als Linie, nicht als Aktion

Verpackung und Versand werden vollständig auf Pappe und Papier aus recyceltem Material umgestellt. Unsere Schutzbeutel erhalten das Umweltzeichen „Blauer Engel". Die Lagerfläche wächst von rund 1.700 m² auf 3.500 m² mit etwa 4.000 Stellplätzen. Und erstmals ziehen Schutzgefäße aus recyceltem Material in den Produktkatalog ein.

Und heute

Über 125 Jahre, zwei Generationen, ein Standort. Wir liefern nicht nur Laborbedarf – wir liefern die Sicherheit, dass ankommt, was Sie verschicken.